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Zusätzlich zu dem noch von Georg Stadtmüller mit Erfolg bei der DFG beantragten Forschungsprojekt „Das Russlandbild in der deutschen Parteipresse 1859–1870“ rief er den Forschungsschwerpunkt „Zwischen Demokratie und Volksdemokratie“ ins Leben, der den Zielen und der Politik der Verlierer in den Machtkämpfen der zweiten Hälfte der Vierzigerjahre gewidmet war.

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Daher kam die neue Forschungsabteilung anfangs nur mühsam voran.1969 promovierte der Ökonom Heinrich Vogel und wurde daraufhin ständiger Stellvertreter des Direktors. Zusammen mit der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität München konnte das Institut das zweijährige Aufbaustudium Osteuropa-Wirt­schaft ins Leben rufen, für das die Stiftung Volkswagenwerk von 19 eine „Anschubfinanzierung“ gewährte, die allerdings nie verstetigt wurde.Der erste Direktor, Hans Koch (1884–1959), hatte die Breslauer Einrichtung von 19 geführt.Der protestantische, aus Lemberg gebürtige Theologe und Ostkirchenhistoriker Koch war nicht unumstrit­ten.Bereits um die Wende zu den Neunzigerjahren erkannte Hösch die großen Möglichkeiten elektronischer Medien und später des Internets für die Weiterentwicklung der zentralen fachlichen Informations- und Dienstleistungsaktivitäten des Instituts.

Hösch betrieb die Digitalisierung der umfangreichen Personenkartei Erik Amburgers zu Ausländern im vorrevolutionären Russland, die am Osteuropa-Institut mit Drittmittelfinanzierung im Jahr 2000 erfolgreich zum Abschluss kam.Das von 19 laufende DFG-Projekt „Einflussfaktoren im Wachstumsprozess der Ud SSR unter den ökonomischen und gesellschaftlichen Bedingungen der sowjetischen Industriegesellschaft“ setzte sich deutlich von der vorherrschenden „Ost­for­schung“ ab, indem es sich den allgemein anerkannten empirisch-statistischen Methoden der Sozialwissenschaft verpflichtet fühlte.Die Arbeit kulminierte in einem statistisch geschätzten makroökonomischen Modell der Sowjetwirtschaft, welches das erste seiner Art war. Februar 1952 als außeruniversitäre Einrichtung, mit gemeinsamer Finanzierung durch den Freistaat Bayern und den Bund, in München seine Tätigkeit auf.Es verstand sich in recht unkritischer Weise als Erbe des gleichnamigen Breslauer Instituts.Zum Höhepunkt von Hans Kochs Tätigkeit wur­de 1955 die Teilnahme als Berater an Konrad Adenauers Moskaureise.