Dating plattform kostenlos Augsburg

Die Premiumbörsen suggerieren in der Werbung, dass hier jeder seinen Traumpartner für den Rest des Lebens findet.Wir haben einmal nachgerechnet: Im Jahr 2012 veröffentlichte die Plattform e Darling voller Stolz eine Infografik, in der man sich als zweitgrößte Datingplattform Europas brüstete – mit Zahlen, die zeigen, wie kaputt das Onlinedating auf den sogenannten „Premium“-Singlebörsen in Wirklichkeit ist: Wahrscheinlich hat man bei e Darling gar nicht verstanden, wie übel die Zahlen aussehen.

Von den 13 Millionen Singles bei e Darling sind laut eigener Aussage von e Darling gerade einmal 2% in der Lage, Nachrichten zu schreiben oder zu beantworten.

Das bedeutet: Nur eine von 50 Nachrichten, die du an verschiedene Singles schreibst, kann überhaupt beantwortet werden.

Das ist bei den vielen Millionen Werbeeuros, die sie ausgeben, auch kaum verwunderlich – manche der Anbieter kaufen sich ihre Nutzer förmlich ein. Denn nur Singles, die auch Geld bezahlen, dürfen Nachrichten schreiben oder beantworten, sind also „vollwertige“ Nutzer – alle anderen Nutzer haben keinerlei Mehrwert von ihrem Profil, können also getrost als „tote Profile“ betrachtet werden.

Die Singlebörsen zeigen den Nutzern jedoch nicht, welcher Single bezahlt hat oder nicht.

Die verlinkte Statistik war übrigens das erste und letzte Mal, dass eine der „Premium“-Singlebörsen solch detaillierten Einblick in ihre Mitgliederzahlen gewährt hat.

Der Grund für die Schweigsamkeit der Anbieter erklärt sich in der folgenden mathematischen Betrachtung. Mit jedem der hier angezeigten Singles kannst du sofort chatten und bei beiderseitigem Interesse ein Date verabreden: Die Anbieter von „Premium“-Singlebörsen setzen bewusst darauf, dass zahlende Nutzer andere Singles mit Nachrichten anschreiben und damit Hoffnung erzeugen.

In diesem Beitrag werden wir mit mathematischer Genauigkeit zeigen, warum es völlig unsinnig ist, auf Plattformen wie Parship, Friendscout, e Darling und vielen anderen für Onlinedating Geld zu bezahlen.

Auf diesen Seiten bezahlen Singles Geld, oftmals ohne den erwünschten Gegenwert zu erhalten. Vorweg: Ja, wir sind mit und die kostenlose Konkurrenz der sog. Unsere Betrachtung kann also als voreingenommen betrachtet werden und ist nicht unparteiisch.

Die Rechnung ist simpel: Wo schon auf kostenfreien Seiten nur zu 20% das Interesse einer Antwort besteht, kommt hier noch der Effekt des ‚Nicht antworten könnens‘ hinzu, die 20% müssen also mit den 2% multipliziert werden.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann auf einer Premium-Singlebörse von einer Frau eine Antwort erhält, beträgt also Das bedeutet: Nur (!!

Statt einzelner Anschreiben mit schönen Texten an wenige Frauen tendieren sie mangels Antworten schnell dazu, sehr viele Frauen anzuschreiben, um überhaupt einmal eine Antwort zu bekommen.