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Ein Vater habe seinen Sohn einfach nicht mehr abgeholt, erzählt Gyurova.

Für den Jungen und drei andere ist derzeit das Zentrum ihr Zuhause, weil sie kein anderes mehr haben. Als das Land vor zehn Jahren in die EU aufgenommen wurde, hofften viele, dass sich ihr Leben verbessern würde.

Alle paar Wochen kehrt der Jesuitenpater aus Österreich nach Sofia zurück, wo er vor fast zehn Jahren mit bulgarischen Mitarbeitern begonnen hat, das private Helfernetz aufzubauen.„Wir wollen, dass die Kinder möglichst unbeschwert heranwachsen können“, erzählt Inama. Eltern und Kinder sollen gestärkt, eine Trennung möglichst vermieden werden.Sofia - Wenn Natascha mit ihren Kindern in einen Bus steigt, ziehen andere Passagiere oft ihre Taschen näher zu sich.„Viele haben Angst vor uns“, sagt die 28-jährige Roma.Nach dem Frühstück im Familienzentrum, einer umgebauten Mühle, gehen die drei in die Schule.

Auch das Mittagessen bekommen sie im Zentrum und Hilfe bei den Hausaufgaben.Morgens fährt sie mit ihren drei Ältesten eine halbe Stunde in Richtung Innenstadt, zum Familienzentrum St.Kon­stantin, und kehrt dann nach Hause zurück, damit ihr Mann zur Arbeit gehen kann.Ohne finanzielle und personelle Unterstützung aus dem Ausland wären auch die Kinder aus dem Familienzentrum am Rand von Sofia um vieles ärmer.Im Wohnzimmer wird gemalt, gespielt, jongliert, einige Jungen laufen vor dem Haus um die Wette. Die familiäre Atmosphäre und die Fürsorge der Betreuerinnen helfen ihnen dabei, ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten, sagt Markus Inama, der bei seiner Ankunft sofort von den Kindern umringt wird.Sie träumt davon, dass die fünf eines Tages Arzt, Rechtsanwalt, Friseurin, Zahnärztin und Lehrerin werden. Unermüdlich setzen sich die Leiterin von Concordia Bulgarien und ihre Mitarbeiter dafür ein, dass arme Kinder überhaupt eine Chance erhalten.